NGN - Nationales Geoparknetzwerk

Ein „Nationaler Geopark in Deutschland“ ist ein großräumiges Gebiet mit klar definierten Grenzen und einem überregional bedeu-tenden, geologischen Erbe, welches gut sichtbar und der Öffentlichkeit zugänglich ist. Ziel der „Nationalen GeoParks in Deutschland“ ist es, die nachhaltige Entwicklung einer Region insbesondere durch touristische Inwertsetzung und verantwortungs-volle Nutzung ihrer Ressourcen zu fördern. Ein Geopark besteht aus einem Netzwerk, das von unten getragen und nicht von oben verordnet wird.

Nationale Geoparks unterscheiden sich voneinander, jeder hat ein einzigartiges Profil. Ein Nationaler GeoPark stärkt die regionale Identität, fördert Netzwerke, setzt soziale und wirtschaftliche Impulse. Er macht die Region fit für den europäischen Wettbewerb, baut gleichzeitig Brücken zu anderen GeoParks und fördert damit globales Denken durch lokales Handeln.

Seit dem 27.04.2016 ist die Arbeitsgemeinschaft der Geoparks (AdG) mit einer eigenen Geschäftsordnung Teil der "Fachsektion GeoTop", neu "Fachsektion Geotope und Geoparks". Dies wurde beim Treffen der AG Nationale Geoparks in Grimma beschlossen.
während der Tagung der Fachsektion Geotop der DGGV im Kloster Nimbschen mit dem Schwerpunkt Geoparks haben die Nationalen Geoparks ihre Mitgliedschaft durch den Beitritt zur "Fachsektion Geotope und Geoparks" bestätigt.

Die 15 Nationalen Geoparks

In Deutschland werden seit 2002 Nationale Geoparks durch die GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung zertifiziert. Die Geounion hat zu diesem Zweck zusammen mit dem "Bund-Länder-Ausschuss Bodenforschung" ein Expertengremium eingerichtet. Dieses hat einen eigenen Kriterienkatalog für die Anerkennung von definierten Gebieten als Nationaler Geopark formuliert, prüft Bewerber gemäß dieser Kriterien und führt regelmäßige Evaluierungen durch. Aktuell umfasst die Liste 15 Nationale Geoparks, einschließlich der Forumsmitglieder.

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